Deinem {Berufs-}Leben selbst eine Richtung geben

Jetzt, im Herbst, startet die Schule wieder, die Unis öffnen ihre Türen, die ersten Lehrlinge stehen in den Unternehmen. Vielleicht stehst du selbst gerade an so einer Schwelle. Oder dein Kind.

Manche starten mit voller Überzeugung. Andere fragen sich insgeheim: War das wirklich die richtige Entscheidung? Und wenn du Elternteil bist, kennst du vielleicht diese leise, nagende Frage: Haben wir die richtigen Impulse gegeben?

In jedem Neubeginn wohnt nicht automatisch ein Zauber inne. Oft gehen den Berufs- und Ausbildungsentscheidungen viele Stationen voraus: Berufsorientierungsunterricht, Berufsorientierungsmessen, Campus-Wochen, Girls' Days, Schnuppertage, Gespräche mit Familie und Freunden. Lauter Stationen, die wertvoll sind – die aber auch orientierungslos und ohnmächtig machen können. So erging es zum Beispiel einer jungen Klientin von mir, die mit ihrer Mutter zu mir kam, weil sie genau auf diesem Weg der äußeren Orientierung in Antriebslosigkeit und Ohnmacht gefallen war.

Es gibt die alten Sicherheiten nicht mehr

Vor fünf Jahren hätte man vielleicht noch gesagt: Wirtschaft und Technik, das ist eine krisenfeste Kombination fürs Leben. Heute weißt du nicht einmal sicher, ob du aufgrund künstlicher Intelligenz in fünf Jahren noch in deinem jetzigen Beruf arbeitest.

Die alten Landkarten stimmen nicht mehr. Und neue, die dir Sicherheit versprechen, gibt es nicht. Wonach also entscheiden, wenn die äußeren Kriterien wegfallen?

Genau hier beginnt für mich die eigentlich spannende Frage. Denn wenn das Außen keine verlässlichen Antworten liefert, bleibt nur ein Ort übrig, an dem du suchen kannst: in dir selbst.

Dein innerer Kompass

Ich habe meinen eigenen inneren Kompass - was die Ausbildungsentscheidung betroffen hat - vor über 35 Jahren zum ersten Mal gehört – und es war alles andere als eine deutliche Stimme. Das Außen war viel zu laut: Verantwortung, Erwartungen, ein Familienbetrieb, der eigentlich schon mit meiner Geburt für mich vorgesehen war.

Kennst du das? Diesen Moment, in dem etwas in dir leise widerspricht, obwohl von außen alles "logisch" erscheint?

Bei mir wurde dieses Gefühl mit der Zeit lauter, bis ich es nicht mehr überhören konnte: die Gewissheit, dass es noch einen anderen Weg gibt als den, den andere für mich vorgesehen hatten.

Ich hatte das Glück, von meiner Mutter volle Freiheit zu bekommen – verbunden mit klaren, unterstützenden Spielregeln. So entschied ich mich für ein Studium der Sprachen und Kommunikation, das zu meiner Zeit alles andere als eine Erfolgsgarantie war. Aber das war mir egal. Ich wollte lernen, wofür ich echte Freude und Leidenschaft empfand.

Heute bin ich der lebendige Beweis dafür, dass man auch mit einem geisteswissenschaftlichen Studium Karriere machen kann – zum Beispiel als erste weibliche Sprecherin des österreichischen Finanzministeriums.

Den eigenen Kompass (wieder) hören lernen

Wenn du gerade selbst an dieser Schwelle stehst, halte kurz inne und frag dich ehrlich:

  • Welche Tätigkeiten geben dir Energie – nicht deinen Eltern, nicht deinen Lehrer:innen, nicht der Statistik?

  • Wofür würdest du auch dann noch Zeit investieren, wenn niemand es von dir erwartet – und niemand es je erfahren würde?

  • Läufst du gerade vor etwas weg? Oder läufst du auf etwas zu?

  • Wessen Stimme hörst du gerade lauter: deine eigene – oder die der anderen?

Bist du Elternteil? Dann lade ich dich zu einer anderen Frage ein: Geht es dir wirklich darum, deinem Kind den sichersten Weg zu zeigen – oder traust du dich, ihm Raum für die eigene Entdeckung zu geben? So, wie ich es selbst erfahren durfte: volle Freiheit im Rahmen klarer, verlässlicher Spielregeln.

Zuerst der Mensch, dann die Rolle

In meiner Arbeit begleite ich junge Menschen, die genau vor solchen Entscheidungen stehen. Mein Ziel: dich dorthin zu bringen, wo du deine eigene innere Stimme wieder hören kannst – jenseits von Erwartungen, Statistiken und vermeintlichen Sicherheiten, die es so nicht mehr gibt. Und genauso wichtig: dich darin zu bestärken, danach auch zu handeln – deinen eigenen beruflichen Weg zu gehen, und nicht den, den jemand anderes für dich vorgesehen hat.

Denn am Ende ist es genau dieser leise, innere Impuls, der dich auch durch unsichere Zeiten trägt. Nicht die perfekte äußere Absicherung, sondern die Klarheit darüber, wofür du selbst stehst.

Reden wir darüber

Stehst du selbst gerade vor dieser Entscheidung? Oder begleitest du als Elternteil oder Verwandte:r jemanden auf diesem Weg?

Dann lass uns sprechen. In einem kostenfreien 30-minütigen Erstgespräch nehmen wir uns gemeinsam Zeit für genau diese Fragen.

Vereinbare jetzt dein kostenfreies 30-Minuten-Erstgespräch – online.





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