AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Mag. Daniela Kinz | Lebens- und Sozialberatung | Salzburg, April 2026
1. Anwendbarkeit der AGB
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Vertragsbeziehungen zwischen Mag. Daniela Kinz, Zillnerstraße 4, 5020 Salzburg (im Folgenden: Auftragnehmerin bzw. Beraterin) und dem Klienten bzw. Auftraggeber, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung der AGB.
1.2 Entgegenstehende AGB des Klienten bzw. der Klientin sind ungültig, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
1.3 Unter dem Begriff „Klient“ bzw. „Auftraggeber“ werden sowohl natürliche Personen aller Geschlechter als auch Gruppen und juristische Personen angesprochen.
1.4 Mit der schriftlichen oder mündlichen Anmeldung zu einer Beratung, einem Coaching, Training, Seminar, einer Gruppe oder einem Retreat erklärt sich der Klient ausdrücklich mit diesen AGB einverstanden.
2. Gegenstand und Leistungsrahmen
2.1 Die Beraterin erbringt Leistungen im Bereich der Lebens- und Sozialberatung gemäß § 119 Gewerbeordnung, eingeschränkt auf psychosoziale Beratung. Das Angebot umfasst Einzelberatung und -coaching sowie Gruppentrainings, Seminare und Retreats.
2.2 Die Leistungen der Beraterin ersetzen keine medizinische Behandlung, Psychotherapie oder psychiatrische Versorgung. Bei Anzeichen, die eine klinische Behandlung erfordern, behält sich die Beraterin das Recht vor, den Klienten an geeignete Fachkräfte zu verweisen.
2.3 Das konkrete Beratungsziel wird zu Beginn der Zusammenarbeit gemeinsam definiert. Die Beraterin kann das Erreichen vereinbarter Ziele nicht garantieren.
3. Vertragsabschluss
3.1 Die Anmeldung zu Beratung, Coaching, Trainings, Seminaren, Gruppen oder Retreats kann mündlich (auch telefonisch) oder schriftlich (auch per E-Mail) erfolgen und stellt eine verbindliche Zusage zum Abschluss eines Beratungsvertrages dar.
3.2 Bei Vertragsabschlüssen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (E-Mail, Online-Formular, Telefon) zustande kommen, gelten die Bestimmungen des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG). Verbrauchern steht in diesem Fall grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu.
3.3 Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Klient ausdrücklich zustimmt, dass mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und gleichzeitig bestätigt, dass er damit sein Widerrufsrecht verliert. Diese Zustimmung wird bei der Terminbestätigung eingeholt.
3.4 Bei Einzelbuchungen online (z.B. per E-Mail) wird eine Buchungsbestätigung übermittelt.
4. Honorar und Zahlungsbedingungen
4.1 Einzelberatung und Einzelcoaching
Das Honorar für eine Beratungseinheit wird vor Beginn der Zusammenarbeit bekannt gegeben. Mit der Inanspruchnahme der Beratung gilt das Honorar als akzeptiert.
4.2 Gruppentrainings, Seminare und Retreats
Das Honorar für Gruppentrainings, Seminare und Retreats ist ein Pauschalhonorar, das vorab schriftlich zwischen den Vertragsparteien vereinbart wird. Die Höhe richtet sich nach Dauer und Aufwand der vereinbarten Leistung.
4.3 Zahlungsmodalitäten
Die Zahlung für Einzelberatungen und Einzelcoachings erfolgt nach jeder Sitzung per Überweisung auf das von der Beraterin bekannt gegebene Konto. Das Honorar für Gruppentrainings, Seminare und Retreats ist vorab zu überweisen und dient der verbindlichen Reservierung des Platzes.
Bei Zahlung auf Rechnung ist das Honorar unmittelbar mit Rechnungslegung fällig, sofern die Rechnung kein abweichendes Zahlungsziel ausweist.
4.4 Rechnungslegung
Die Beraterin stellt Rechnungen mit allen gesetzlich erforderlichen Merkmalen aus. Rechnungen können auch in elektronischer Form übermittelt werden; der Klient erklärt sich mit der elektronischen Rechnungslegung einverstanden.
Die Beraterin ist nicht umsatzsteuerpflichtig (Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG). Die ausgewiesenen Preise sind Nettopreise ohne Umsatzsteuer.
4.5 Zahlungsverzug
Bei Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen behält sich die Beraterin die Einleitung eines Mahnverfahrens vor. Im Falle des verschuldeten Zahlungsverzuges verpflichtet sich der Klient, der Beraterin entstehende Mahn- und Inkassospesen zu ersetzen. Die Geltendmachung eines darüberhinausgehenden Schadens bleibt vorbehalten.
5. Termine und Terminabsagen
5.1 Einzelberatung und Einzelcoaching
Dauer und Termine der Sitzungen werden im beiderseitigen Einvernehmen vereinbart. Die Beratung kann jederzeit im beiderseitigen Einvernehmen beendet werden.
Terminabsagen sind spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin mitzuteilen (per E-Mail oder Telefon). Bei rechtzeitiger Absage entstehen keine Kosten. Ohne rechtzeitige Absage ist das vereinbarte Honorar für die versäumte Sitzung in voller Höhe fällig. Bei Zuspätkommen ist in der Regel keine Verlängerung der Sitzungszeit möglich.
5.2 Gruppentrainings, Seminare und Retreats – Anmeldung und Rücktritt
Die Anmeldung zu Gruppentrainings, Seminaren und Retreats wird verbindlich, sobald das Honorar vollständig auf dem Konto der Beraterin eingegangen ist.
Ein Rücktritt nach erfolgter Zahlung ist ausschließlich schriftlich (per E-Mail an willkommen@danielakinz.at) möglich.
Rücktritt ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich; danach wird das volle Honorar einbehalten.
Sofern ein Widerrufsrecht nach FAGG besteht (vgl. Punkt 3.2), gilt dieses vorrangig.
5.3 Absagen durch die Beraterin
Gruppentrainings, Seminare und Retreats können aus wichtigem Grund (z.B. zu geringer Teilnehmerzahl, Erkrankung der Beraterin) durch die Beraterin abgesagt werden. Die Beraterin teilt die Absage so früh wie möglich schriftlich oder telefonisch mit und gibt unverzüglich einen Ersatztermin bekannt.
In Ausnahmefällen, in denen kein zumutbarer Ersatztermin angeboten werden kann, wird das bereits geleistete Honorar vollständig an den Klienten zurückerstattet.
6. Fotos, Audio- und Videoaufnahmen
Während Einzel- und Gruppensitzungen, Seminaren sowie Retreats sind Foto-, Video- und Audioaufnahmen durch Klienten ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Beraterin nicht gestattet.
Verstöße gegen dieses Verbot berechtigen die Beraterin, den Klienten von der weiteren Teilnahme auszuschließen. Weitergehende Schadenersatzansprüche bleiben vorbehalten.
7. Ort der Leistungserbringung
Die Beratungsleistungen werden erbracht:
– in den Beratungsräumlichkeiten in 5020 Salzburg, Bergstraße 22
– an einem anderen, zwischen den Vertragsparteien einvernehmlich vereinbarten Ort, oder
– online als videogestütztes E-Meeting.
Bei Online-Sitzungen ist der Klient für eine funktionierende Internetverbindung und eine geeignete technische Ausstattung selbst verantwortlich. Technische Ausfälle auf Seiten des Klienten begründen keinen Anspruch auf Kostenerstattung oder Terminverschiebung, es sei denn, die Parteien vereinbaren einvernehmlich einen Ersatztermin.
8. Geheimhaltung und Datenschutz
Die Beraterin verpflichtet sich, alle ihr im Zusammenhang mit der Beratung bekannt gewordenen Informationen und personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus, es sei denn, eine gesetzliche Auskunftspflicht besteht.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind der gesonderten Datenschutzerklärung zu entnehmen, die unter www.danielakinz.at/privacy-policy abrufbar ist.
9. Haftung und Schadenersatz
9.1 Die Auftragnehmerin haftet dem Auftraggeber für Schäden – mit Ausnahme von Personenschäden – nur im Fall groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf das Verschulden beigezogener Dritter zurückgehen.
9.2 Schadenersatzansprüche des Auftraggebers verjähren in drei Jahren ab Kenntnis von Schaden und Schädiger. Bei Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen nach KSchG und ABGB, von denen durch diese AGB nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen wird.
9.3 Der Auftraggeber hat den Nachweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden der Auftragnehmerin zurückzuführen ist.
9.4 Sofern die Auftragnehmerin Leistungen unter Einbindung Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt die Auftragnehmerin diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.
10. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des Bundesgesetzes über das internationale Privatrecht sowie des UN-Kaufrechts.
Als Gerichtsstand wird das sachlich zuständige Gericht in Salzburg vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Bei Verbraucherverträgen gilt vorrangig der allgemeine Gerichtsstand des Verbrauchers gemäß § 14 KSchG.
11. Schlussbestimmungen
11.1 Änderungen des Vertrages und Abweichungen von diesen AGB bedürfen der Schriftform; gleiches gilt für ein Abgehen von diesem Schriftformerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
11.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.