Häufig gestellte Fragen

  • Die Logotherapie wurde von dem Wiener Psychiater und Philosophen Viktor E. Frankl entwickelt und gehört zur humanistischen Psychologie. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens – nicht als philosophische Übung, sondern als praktischer Schlüssel zu innerer Orientierung und Stabilität. Frankl war überzeugt: Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie. Die Logotherapie setzt nicht an einer Erkrankung an, sondern stärkt die ureigenen Ressourcen des Menschen – seine Werte, seine Freiheit und seine Verantwortung für das eigene Leben.

  • WOP steht für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung und wurde von Prof. Dr. Uwe Böschemeyer auf Basis der Logotherapie entwickelt. Es ist eine eigenständige Methode, die tief in die innere Welt eines Menschen geht – durch Bilder, Werte und eine achtsame, erfahrene Begleitung, die nichts aufzwingt, sondern aufdeckt, was bereits da ist. In der Arbeit mit inneren Bildern und dem bewussten Zugang zur eigenen Seele entsteht ein klarer Blick auf das, was einem Menschen wirklich wichtig ist – und was ihn leitet, oft ohne dass er es weiß.

  • Logotherapie und WOP® helfen Ihnen, in Momenten der Orientierungslosigkeit, Erschöpfung oder inneren Leere wieder Boden unter den Füßen zu finden. Nicht durch Ratschläge oder Techniken, sondern indem wir gemeinsam herausarbeiten, was Sie trägt, was Sie antreibt und was Sie wirklich für ihr sich wollen. Das wirkt in privaten Krisen genauso wie in beruflichen Umbrüchen, in der Trauer genauso wie in der Neuausrichtung.

  • Ja, auf jeden Fall. Pflege bedeutet oft, die eigenen Bedürfnisse so lange zurückzustellen, bis man selbst nicht mehr kann. Ich kenne das aus eigener Erfahrung (Link über mich). In meiner Arbeit begleite ich pflegende Angehörige dabei, wieder zu sich zu finden – ohne das Gefühl, jemanden damit im Stich zu lassen. Es gibt auch eine Gruppe eigens für pflegende Angehörige, in der dieser Weg gemeinsam gegangen wird.

  • Sehr gerne. Wir arbeiten an Themen, die mit solchen realen und emotionalen Belastungen einhergehen – die Sorge, das Abschiednehmen, die eigene Erschöpfung, die Fragen, die man sich noch nicht getraut hat zu stellen.

  • Ja. Ich biete eine Gruppe eigens für pflegende Angehörige an – ein geschützter Raum, in dem Menschen in ähnlichen Situationen gemeinsam Kraft schöpfen, sich aussprechen und neue Perspektiven gewinnen können. Hier finden Sie mehr Informationen dazu.

  • Ja, auf jeden Fall. Einsamkeit, Beziehungssehnsucht und die Frage, warum Beziehungen nicht entstehen oder nicht gelingen – das gehört zu den zentralen Themen meiner Arbeit. Gerade in der Lebensmitte erleben viele Menschen, dass sich trotz aufrichtigem Wunsch nach Verbindung alte Muster immer wieder zeigen. Daran kann man etwas verändern – in jedem Alter.

  • Veränderung ist keine Frage des Alters, sondern der Bereitschaft. In meiner Arbeit begleite ich Menschen dabei, ihre eigenen Muster zu erkennen und Entscheidungen aus ihrer inneren Mitte heraus zu treffen – ob das eine Veränderung innerhalb der Beziehung bedeutet oder den Mut, einen anderen Weg zu gehen. Beides erfordert Kraft. Und beides ist möglich.

  • Innere Freiheit bedeutet nicht, die Rahmenbedingungen zu verändern. Es geht darum, wie Sie mit dem umgehen, was ist. Leben ist immer beides: hell und dunkel. Was sich verändern kann, ist Ihre innere Haltung dazu – und damit, wie viel Raum das Schwere in Ihrem Leben einnimmt.

  • Ja, Sie sind herzlich willkommen. Ich begleite Sie einfühlsam und individuell in Ihrer Trauer. Eine Trauergruppe biete ich derzeit nicht an.

  • Ja. Arbeit ist ein wesentlicher Teil unseres Lebens – und berufliche Krisen, Neuorientierung, Führungsthemen oder Erfahrungen wie Ausgrenzung oder innere Erschöpfung im Job gehören genauso in die Beratung wie private Themen.

  • Selbstverständlich. Sie sind willkommen. Melden Sie sich gerne zu einem kostenfreien Erstgespräch, und wir schauen gemeinsam, ob mein Angebot zu Ihrer Situation passt.

  • Paarbegleitung biete ich an – mit einer Besonderheit: Beide Partner kommen zunächst einzeln zu mir. Ich bin überzeugt, dass eine Beziehung nur dann wirklich wachsen kann, wenn beide als Einzelperson wachsen. Die Einladung, diesen Weg gemeinsam zu gehen, liegt dann bei jedem selbst.

  • Schauen Sie bitte auf der Seite ‘Ablauf & Kosten’.

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